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Alien999 and the WAR / Portal für Wahrheit, geistige Entwicklung und krieger des lichts + feinde der dämonen-herrschaft • Thema anzeigen - das tägliche töten *TIERE*

das tägliche töten *TIERE*

das tägliche töten *TIERE*

Beitragvon Alien999 » Sa 18. Sep 2010, 22:30

bericht von : http://www.tierschutz.org

Allein in den USA werden heute jeden Tag 14 Millionen Nutztiere zu Nahrungszwecken getötet, was einer jährlichen Gesamtzahl von 5 Milliarden entspricht (Fische nicht eingerechnet); global waren es 1998 sogar über 43 Milliarden. In dieser Zahl noch nicht eingeschlossen sind der Verbrauch einiger kleiner Länder, in denen die Schlachtquoten nicht statistisch erfasst werden, sowie insbesondere sämtliche weltweit zu Nahrungszwecken getöteten Fische und Meerestiere. Eine zusätzliche Milliarde Nutztiere starb 1998 ausserdem infolge intensiver Haltungsbedingungen oder auf dem Transport zum Schlachthof vorzeitig.

Mit jährlich rund 80 Kilogramm stehen die Vereinigten Staaten weltweit denn auch an der Spitze des durchschnittlichen Pro-Kopf-Konsums von Fleisch, gefolgt von Frankreich (72), Dänemark (71), Australien (69), Spanien (66), Irland (65) und Deutschland (62). Dabei zu berücksichtigen ist, dass der Gesamtfleischverbrauch pro Kopf (einschliesslich Knochen, Futter, industrieller Verwertung und allgemeinen Verlusten) jeweils noch um rund ein Drittel höher liegt. in der Europäischen Union jährlich rund 300 Millionen Säugetiere sowie eine enorme Anzahl Geflügel - allein in Grossbritannien etwa 500 Millionen und in Deutschland 300 Millionen - geschlachtet. Im Einzelnen sind dies rund 25 Millionen Rinder, über 6 Millionen Kälber, 171 Millionen Schweine, 75 Millionen Schafe (davon etwa 80 Prozent Lämmer), 9 Millionen Ziegen und rund 350'000 Pferde

Geflügel, Fische und Schlachtungen zum Eigengebrauch (sog. Hofschlachtungen) nicht eingerechnet


Neben einem gewaltigen Anstieg der Tiertransporte haben diese immensen Zahlen auch Auswirkungen auf die einzelnen Schlachthöfe, welche die angelieferten Tiere in immer schnelleren Intervallen entgegennehmen, töten und verarbeiten müssen, was zunehmend grössere und leistungsfähigere Anlagen erforderlich macht - eine Tendenz, die durch den andauernden Konzentrationsprozess im Schlachtwesen zusätzlich verstärkt wird. Moderne Betriebe verfügen über Kapazitäten von beispielsweise bis zu 600 verarbeiteten Schweinen pro Stunde, während in der industriellen Geflügelschlachtung im selben Zeitintervall sogar mehrere tausend und täglich bis zu 150'000 Tiere getötet werden. In Europas grösstem Schlachthaus auf der dänischen Insel Seeland werden jährlich 2,3 Millionen Schweine verarbeitet, was einer Zahl von etwa 10'000 pro Tag entspricht. Im Bereich der Geflügelschlachtung hat sich in den letzten Jahren aufgrund hoher hygienischer Ansprüche und nur geringer Schlachtgebühren pro Tier ein grosser Anteil der Schlachtkapazitäten auf die Erzeugerbetriebe verlagert, während gleichzeitig die Zahl der selbständigen Geflügelschlachtereien abnahm. Die Folge davon sind insbesondere bei saisonbedingten Spezialschlachtungen (etwa bei Gänsen und Wildgeflügel) auftretende Engpässe sowie damit verbunden weite Transportwege mit entsprechend hohen Verlusten

Allen entsprechenden Bemühungen zum Trotz - das Fliessband wurde im Jahre 1870 in Cincinnati (USA) eigens für die Schlachtindustrie erfunden, um die Tiere schneller töten und zerlegen zu können - liessen sich das Eingliedern der Tiere in die Produktionskette und das eigentliche Töten bislang nicht vollkommen mechanisieren. Dennoch ist der moderne Schlachtablauf weitgehend durch voll automatisierte und computergesteuerte Fliessbandanlagen gekennzeichnet. Da die Wirtschaftlichkeit der Betriebe entscheidend von ihren Durchlaufzahlen abhängt, werden die einzelnen Tötungs- und Verarbeitungsschritte auf verschiedene kleine, klar voneinander getrennte und durch ein enormes Produktionstempo charakterisierte Arbeitseinheiten verteilt, sodass die Tiere moderne Schlachtbetriebe nicht selten schon dreissig Minuten nach ihrer Anlieferung in Form verkaufsbereiter Fleischprodukte wieder verlassen.

Die enormen Schlachtleistungen bringen aber auch eine Reihe von Problemen mit sich. In der Praxis rückte dabei vor allem der Gesichtspunkt der Fleischqualität in den Vordergrund, da bald einmal erkannt wurde, dass diese durch den hektischen und für die Tiere belastenden Schlachtablauf nachhaltig vermindert wird (insbesondere das Fleisch verängstigter oder verletzter Schweine weist einen deutlich erhöhten Gehalt an Stresshormonen auf


Sowohl auf ausführende Personen als auch auf Zuschauer hat der Schlachtablauf letztlich natürlich auch einen beträchtlichen emotionalen Effekt. In diesem Zusammenhang muss jedoch bedacht werden, dass gerade einige der tauglichen Betäubungs- und Tötungsmethoden besonders unschön anzusehen sind (so etwa die archaisch wirkende Betäubung durch den sog. Bolzenschuss)

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quelle: http://www.tierbefreier.de



Das Motiv des Schlachtens in der Literatur von Susann Witt-Stahl


Kaum zu glauben, dass der Mensch zu Beginn des 21. Jahrhunderts immer noch einen Großteil seiner Nahrungsmittel durch Tierschlachtung gewinnt. Das mittlerweile pasteurisierte, aber nach wie vor blutige Gemetzel liefert wohl den augenfälligsten Beweis dafür, dass die Aufklärung nicht nur Freiheit verheißt, sondern auch den Keim zum Rückschritt enthält: Heute reagieren die meisten Menschen äußerst empfindlich auf Tierquälerei; viele haben die Tiere längst (wieder) als ihre leidensfähigen Verwandten erkannt. Aber die totale Verdinglichung und industrielle Verwertung tierlicher Individuen als Massenware schreitet – scheinbar – unaufhaltsam voran.

Mit ihrem neuesten Buch „Der Weg allen Fleisches“ über die Tierschlachtung in der Literatur der Moderne weist Manuela Linnemann auf die Dialektik des Zivilisationsprozesses hin. Vor allem aber zeigt die Publizistin, dass im fortgeschrittenen Kapitalismus hauptsächlich die Kunst die überaus wichtige Aufgabe lösen kann, „die Evidenz des Leidens der Tiere erfahrbar zu machen“. Damit hat sie nach „Brüder – Bestien – Automaten“, einer Sammlung von philosophischen und theologischen Texten über das Tier im abendländischen Denken von der Antike bis zur Gegenwart, nun schon eine zweite Anthologie vorgelegt, die zumindest im deutschen Sprachraum einmalig ist.

Die ältesten Texte des Bandes stammen aus der Zeit der historischen Aufklärung. Die Sammlung wird eröffnet mit einem Auszug aus Jean-Jacques Rousseaus „Emil oder Über die Erziehung“. Der Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge, der ebenso zu den geistigen Wegbereitern der Französischen Revolution wie zu den bedeutendsten Vernunftkritikern der Moderne zählt, versucht mit Hilfe eines langen Plutarch-Zitats zu belegen, dass der Fleischgenuss keineswegs etwas Natürliches ist, sondern eine Form der Verrohung des vergesellschafteten Menschen: „Die englische Wildheit ist bekannt: die Gauren hingegen sind die sanftmüthigsten Menschen. Alle Wilden sind grausam“, konstatiert Rousseau, „und ihre Sitten treiben sie nicht dazu an; diese Grausamkeit kömmt von ihren Speisen.“

Nun, dass der Mensch ist, was er isst, sein Sozialcharakter allein durch die Qualität der Nahrungsmittel bestimmt wird, die er zu sich nimmt, ist zu bezweifeln. Aber die spätkapitalistische Gesellschaft, die jährlich viele Milliarden empfindungsfähiger Individuen für Konsumzwecke abschlachtet, bis zur Unkenntlichkeit zerstückelt und als standardisierte Ware in ihren gierigen Schlund stopft, droht nicht nur jederzeit in die Barbarei zu regredieren – sie hat sich nie davon gelöst, sondern notwendig ein falsches Bewusstsein hervor gebracht, das ihr selbst produziertes Grauen lediglich in der Barbarei der Normalität aufgehen und verschwinden lässt. Und so lassen wir uns von Dampfplauderern wie Johannes B. Kerner rund um die Uhr erzählen, dass der Genuss von blutiger Tierleichenkost wie „Gutfrieds Geflügelwurst“ etwas ganz Natürliches ist und „gute Eltern“ ihre Kinder mit Fleischwaren ernähren. „In der Überflussgesellschaft herrscht Diskussion im Überfluss“, schrieb Herbert Marcuse in seiner berühmten Kritik der „Repressiven Toleranz“. „Ferner wird bei Debatten in den Massenmedien die dumme Meinung mit demselben Respekt behandelt wie die intelligente, der Ununterrichtete darf ebenso lange reden wie der Unterrichtete, und Propaganda geht einher mit Erziehung, Wahrheit mit Falschheit.“ Manuela Linnemann hat völlig Recht, wenn sie in dem Vorwort zu ihrer Sammlung literarischer Texte sagt: „Das Argument, der Mensch habe von Anfang an Fleisch gegessen und deswegen schon immer Tiere getötet, ist nicht zwingend, sondern ein naturalistischer Fehlschluss.“

Marcuse hatte an die Intellektuellen und Künstler appelliert, an „geschichtliche Möglichkeiten, die zu utopischen geworden zu sein scheinen, zu erinnern und sie zu bewahren“. Diese Mission erfüllen die 43 Literaten, die in Linnemanns Band zu Wort kommen, ausnahmslos. Die wenigsten von ihnen haben sich als große Tierfreunde oder gar Vegetarier hervor getan. Das trifft auf Emile Zola, Bertolt Brecht, Alfred Döblin, Wladimir Majakowskij zu, auch auf Johann Wolfgang von Goethe, über den Adorno sagte, sein Widerwille gegen die Affen wiese auf die Grenzen seiner Humanität. Aber gerade teilnahmslose Schilderungen von Tierschlachtungen, die nicht selten so grausam sind, dass es Mühe macht weiter zu lesen, überzeugen dadurch, dass sie nicht moralisieren, das Grauen nicht weglamentieren, sondern uns dem ungefilterten Schrecklichen aussetzen – die Kritik findet sich in der schonungslos eindringlichen Darstellung dessen, was objektiv der Fall ist. Das gilt beispielsweise für den jüngsten Text, mit dem Linnemann ihre Anthologie schließt, einen Auszug aus dem Roman „Blösch“ von dem Schweizer Schriftsteller Beat Sterchi: „Ist kein Haken in Reichweite, müssen wir die zappelnden Tiere über den Boden schleifen. Meterweit. Und sie strampeln um ihr Leben [...] He! He! Locher fährt Fernando an, der mit dem Gummischlauch hart auf ein laut schreiendes Schwein einschlägt. Nicht so! Das kannst du zu Hause machen. Die Säue hier, die brauchst du nur einzufangen. Dass sie schweigen, dafür sorge ich dann schon. Und nicht mit den Stiefeln treten. Verstanden!“ Sterchi sagt über seinen Roman: „Ich wollte die verdrängten Vorgänge ‚hinter dem hohen Zaun am Rande der schönen Stadt’ der Literatur zuführen. Ich wollte nicht schockieren, nur festhalten, wie es ist.“ Und der Schriftsteller weiß genau, wie es ist, denn er hat eine Metzgerlehre absolviert.

Aus den literarischen Szenen spricht die unwiderlegbare Wahrheit: Die alltäglichen millionenfachen Tiertötungen in den Schlachthäusern dieser Welt sind ein gigantisches, zutiefst unmenschliches Verbrechen. „Literatur zwingt uns zum Hinsehen, indem sie ein ‚Fenster’ in die Schlachthöfe öffnet und auch die scheinbar idyllische Hausschlachtung als ein martialisches Geschehen beleuchtet“, schreibt die Herausgeberin. „In der Literatur wird die vermeintliche Natürlichkeit oder Selbstverständlichkeit des Tiertötens zu Ernährungszwecken demaskiert.“

Die unerträgliche Anschauung der Gewalt gegen Tiere weist über das bestehende Unrecht hinaus. Und so ist Linnemanns Anthologie nicht nur ein eindringliches Plädoyer gegen die Barbarei des Schlachtens und Fleischkonsums – sie ist auch ein Stück radikale Kritik an der perfiden Ideologie der etablierten Tierschutzverbände und Vegetarierbünde, die sich längst an der „Tyrannei der Mehrheit“ (Marcuse) beteiligen, die Lüge vom „humanen Tod“ des „Bio-Schweins“ verbreiten und mit ekelhaften Neologismen wie „Teilzeitvegetarismus“ Toleranz gegenüber der Schlachthofgesellschaft und ihrer institutionalisierten Gewalt predigen. „Wenn Toleranz in erster Linie dem Schutz und der Erhaltung einer repressiven Gesellschaft dient“, so Herbert Marcuse, „wenn sie dazu herhält, die Opposition zu neutralisieren und die Menschen gegen andere bessere Lebensformen immun zu machen, dann ist Toleranz pervertiert worden.“ Im Spätkapitalismus, der den von Manipulation und Konformismus geprägten eindimensionalen Menschen hervorgebracht hat, gibt es nur zwei Orte, an denen das Subjekt zu einem subversiven, unverdinglichten Bewusstsein gelangen kann: Der äußerste Rand der Gesellschaft und die Kunst. Den Weg zu Letzterer weist Linnemann, indem sie sagt: „Wo das Ausmaß der Massenschlachtungen das Vorstellungsvermögen der Menschen längst übersteigt, wo die Mechanisierung des Schlachtens zur Abstumpfung der Gefühle geführt hat, wo allenthalben der Akt der Tiertötung als etwas Neutrales wahrgenommen wird, das den Menschen nicht trifft und seine Zivilisation nicht infrage stellt, vermag uns die Literatur mit Bildern zu konfrontieren und so an unser Mitgefühl zu appellieren.“

Manuela Linnemann (Hg.) – Der Weg allen Fleisches. Das Motiv des Schlachtens in der Literatur. Erlangen 2006, br.,
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Re: das tägliche töten *TIERE*

Beitragvon Alien999 » Sa 18. Sep 2010, 22:34

Rund 50 Milliarden Tiere werden Jahr für Jahr weltweit lebendig transportiert ! Eine unvorstellbare Zahl, stellt man die 6,6 Milliarden Menschen, die weltweit leben, gegenüber. Zwischen Abfahrts- und Bestimmungsland der Tiere liegen oft Zig-Tausende von Kilometern ! Und in Zeiten der rasch fortschreitenden Globalisierung nehmen die Entfernungen ständig zu. Die Tiere werden per LKW, Bahn, Schiff und sogar per Flugzeug befördert. Und dabei bestimmen furchtbare Missstände ihre Tagesordnung ...

3,6 Mio. Schafe, 3,2 Mio. Rinder und 10,3 Mio. Schweine pro Jahr werden durchschnittlich alleine in Österreich transportiert. Wenn man die dazu notwendigen LKW's aneinanderreihen würde, ergäbe das eine Länge von ca. 2000 Kilometer ! Um noch eine Zahl zu nennen: Allein in Deutschland werden jährlich rund 450 Mio. Tiere geschlachtet, die vorher mindestens einmal transportiert werden ...Aber warum werden Tiere eigentlich transportiert ? Dazu gibt es verschiedenste Gründe. Es werden sowohl Zucht-, Mast- oder Schlachttiere befördert, aber auch Tiere, die für Tierversuche bestimmt sind oder Zoo- und Zirkustiere. Betroffen sind

- Rinder



- Kälber



- Schweine



- Ferkel

- Esel



- Pferde



- Schafe



- Lämmer

- Hühner



- Kaninchen



- Puten



- Gänse

- Enten



- Ziegen



- Meerestiere



- Hunde

- Wildtiere u. Exoten





Bleiben wir aber bei den Nutztieren. Hier gibt es ein paar kuriose
Punkte aufzuzeigen:

1. Teilweise exportieren L änder 'Nutztiere' ins Ausland, obwohl sie
den Selbstversorgungsgrad im eigenen Land nicht garantieren
können. So hatte zB Deutschland bis vor kurzem einen
"Unterversorgungsgrad" an Schweinen und exportierte trotzdem in
andere Länder (doch im Jahr 2006 lag die Selbstversorgungsrate
bereits bei 97%).

2. Länder, wie zum Beispiel Dänemark oder Irland 'produzieren' viel
zu viele Tiere und deshalb müssen sie diese ins Ausland
transportieren. Im Jahre 2003 beispielsweise hatte Dänemark einen
Fleisch-Selbstversorgungsgrad von 386%, Irland 286%, Belgien u.
Luxenburg 178% und Österreich 109%.

3. EU-weit lag der durchschnitliche Selbstversorgungsgrad im Jahr
2006 bei 108%. Das heißt, es wurde 2006 um 8% zuviel an Fleisch
'produziert'. Und trotzdem freut sich die Fleischindustrie über
weitere Umsatzzuwachs-Prognosen und stabile Preise für die
nächsten Jahre ! Grund dafür: Tiere und Fleisch wurden und werden
verstärkt in die neuen EU-Mitgliedsländer verkauft bzw. vermehrt
in Drittländer exportiert. *Die sogenannte "Nutztiere" werden also
als "Ware", als "Sachen" angesehen und auch so behandelt. Doch wir
sagen: Es ist an der Zeit, dem ganzen Wahnsinn einen Riegel
vorzuschieben und dafür setzen wir uns ein ! Tiere sind Lebewesen,
egal ob Rinder, Schweine, Schafe – um nur ein paar zu nennen. Sie
sind keine Sachen und gehören deshalb aus dem freien Warenverkehr
ausgenommen. Der Kapitalismus in seinem ganzen Ausmaß darf
keinesfalls auf den Rücken der Tiere ausgetragen werden ! Oder
sind Sie der Meinung, dass zB eine Kuh die gleiche "Ware" wie zB
ein Stahlrohr ist ...?*

*
Wie lange sind die Tiere unterwegs ?*

Schaut mann/frau sich die Transportzeiten an, so ist es
wahrscheinlich der günstigste Fall, wenn der Bauer selbst das
Tier innerhalb von ein bis zwei Stunden zum nächsten
Schlachthof transportiert. Doch meistens werden die Tiere
zuerst zu Sammelstellen gebracht, wo die Tiere auf einen
größeren LKW umgeladen werden. Dieser größere Tiertransporter
fährt also verschiedene Plätze an, um zB Kälber und Kühe von
verschiedenen Landwirten einzusammeln. Erst danach fährt der
LKW zu zentralen Umschlagplätzen oder Märkten, wo die Tiere
bei einer Art Versteigerung von Händlern gekauft werden. Oft
werden diese Tiere im Anschluss an die Versteigerung zu weit
entfernten Schlachthöfen transportiert. Also auch hier handelt
es sich keinesfalls um 'Kurzstrecken-Transporte'!

Bei Langstrecken-Transporten kann mann/frau sich vorstellen,
wieviel Stress die Tiere dabei aus-
halten müssen ! Hier ein paar Beispiele, welche langen Strecken
die Tiere zurücklegen müssen:

* *Pferde* werden von Weißrussland nach Sardinien zum Schlachten
transportiert. Das sind ca. 2000 km reine Fahrtstrecke. Die
Pferde sind somit rund 5 Tage unterwegs ...
* *Schafe* werden von Spanien nach Griechenland verfrachtet. Sie
sind 4 Tage unterwegs ...
* *Kälber *kommen von Deutschland nach Spanien. Dauer der Fahrt:
25 Stunden ... Kälber werden aber auch von Polen nach Italien
und anschließend weiter nach Spanien gekarrt ...
* *Zuchtrinder (früher Bullen)* fahren per LKW und Schiff von
Deutschland in den Libanon. Die Überfahrt ist 6 bis 8 Tage
lang ...
* *Tiertransporte *per Schiff finden regelmäßig von Australien
nach Ägypten statt. Die Tiere sind rund 3 Wochen unterwegs ...

Es gibt zwar gesetzliche Bestimmungen zum Schutz der Tiere beim
Transport, doch der Tierschutz ist dabei auf das Minimalste
beschränkt ! Erst im Jänner 2007 (ab 05.01.2007) ist eine neue
Tiertransport-Verordnung in Kraft getreten (Details siehe unter
'Infomaterial'). Doch anstatt die Fahrtzeiten der Tiertransporte zu
kürzen, wurden diese auf 29 Stunden erhöht ! Wie lange vorher das
Tier bereits auf dem LKW zugebracht hat, ist lt. dieser neuen
Verordnung nun nicht mehr relevant, also egal.Es ist also erst nach
29 Stunden Fahrt eine 24-stündige Pause vorgeschrieben. Doch wer
kann das schon kontrollieren ? Es gibt viel zu wenige
Tiertransportkontrollen. Gerade jetzt gibt es wieder verstärkte
Diskussionen in Österreich um mehr Tiertransport-Kontrolleure. Doch
immer wieder sprechen sich einige PolitikerInnen gegen vermehrte
Kontrollen aus. Aus welchen Gründen auch immer.8 Stunden
Transportzeit werden als 'Kurztransport' bezeichnet. Erst ab 8
Stunden Fahrtzeit wird von einer "langen Beförderung" gesprochen.
Damit Sie sich ein bisschen in die Lage der Tiere versetzen können:
Sind Sie schon einmal 8 Stunden in einem durch im Auto gesessen. Im
Auto, dass noch dazu gepolsterte, bequeme Sitze hat ...? Man mutet
den Tieren wirklich Unfassbares zu.Kälber, Lämmer, Zickel, Fohlen,
sowie nicht abgesetzte Ferkel (das sind alles Tier-Babies) müssen
nach einer Beförderungsdauer von 9 Stunden (!) eine mindestens
1-stündige Pause erhalten. Doch danach kann die Beförderung wieder
für weitere 9 Stunden fortgesetzt werden.Schweine können für eine
maximale Dauer von 24 Stunden befördert werden. Dabei muss ständige
Wasserversorgung gewährleistet sein, was aber oft nicht der Fall
ist. Durch falsch montierte Getränkenippel beispielsweise. Außerdem
wurden von Tierärzten schon Bewilligungen für 33 Stunden ausgestellt
...Hausequiden (Einhufer wie Pferde, Esel) können für 24 Stunden
transportiert werden. Dabei müssen die Tiere alle 8 Stunden getränkt
und gefüttert werden.Geflügel, Hauskaninchen und Hausvögel dürfen
bis zu 12 Stunden dauernd befördert werden. Hier ist die Verlade-
und Entladezeit nicht mit eingerechnet ...Küken aller Art dürfen bis
zu 24 Stunden transportiert werden. Voraussetzung ist, dass der
Transport innerhalb von 72 Stunden nach dem Schlüpfen stattfindet ...*



Wieviel Platz haben die Tiere auf einem Tiertransporter?** - Viel zu
wenig !*

Das steht fest. Je nach Tierart dürfen Transporteure eine bis vier
Ladeebenen beladen: Pferde einstöckig, Rinder zweistöckig, Schweine,
Schafe und Kälber dreistöckig und Jungtiere wie Lämmer und Ferkel
auch vierstöckig. Gesetzlich festgelegt ist die Anzahl der Tiere pro
Abteil bzw. pro Quadratmeter.

Bei großen Transportfahrzeugen stehen Pferden zB zwischen 33 und 38
m² zur Verfügung – das sind zwischen 18 und 22 erwachsene Pferde.
Die Ladefläche für erwachsene Rinder liegt bei 30 bis 35 Tieren, für
Schweine bei ca. 150 , für Lämmer bei ca. 700 und für Schafe bei ca.
350 Tieren. Doch trotzdem ist eines der Hauptprobleme, dass die
Tiere viel zu eng aufgeladen werden. Dabei haben die Tiere bereits
von gesetzlicher Seite her schon sehr wenig Platz.

Gesetzlich vorgeschriebender Platz für ein *Pferd* beim Transport
per Straße oder Bahn:
Ausgewachsenes Pferd .......... 1,75 m² 0,7 x 2,5 m
junge Pferde bei Beförderung _bis_ 48 Stunden 1,20 m² 0,6 x 2,0 m
junge Pferde bei Beförderung _über_ 48 Stunden 2,40 m² 1,2 x 2,0 m
Ponys (weniger als 144 cm) 1,00 m² 0,6 x 1,8 m
Fohlen (0 bis 6 Monate) 1,40 m² 1,0 x 1,4 m
*
Rinder* haben auch nicht viel Platz:
Zuchtkälber (Gewicht ca. 55 kg) ..............................0,30
bis 0,40 m²
Kälber – mittelschwer (Gewicht ca. 110 kg) 0,40 bis 0,70 m²
Kälber – schwer (Gewicht ca. 200 kg) 0,70 bis 0,95 m²
Rinder – mittelgroß (Gewicht ca. 325 kg) 0,95 bis 1,30 m²
Rinder – ausgewachsen (Gewicht ca. 550 kg) 1,30 bis 1,60 m²
Rinder – sehr groß (Gewicht über 700 kg) > 1,60 m² und

*Schafe* auch nicht:
Schafe - geschoren (Gewicht _weniger_ als 55 kg) 0,20 bis 0,30 m²
Schafe - geschoren (Gewicht _mehr_ als 55 kg) > 0,30 m²
Schafe – nicht geschoren (Gewicht _weniger_ als 55 kg) 0,30 bis 0,40 m²
Schafe – nicht geschoren (Gewicht _mehr_ als 55 kg) > 0,40 m²
Hochträchtige Mutterschafe (Gewicht _weniger_ als 55 kg) 0,40 bis
0,50 m²
Hochträchtige Mutterschafe (Gewicht _mehr_ als 55 kg) > 0,50 m²

Dieser "Platz" ist wenig. Viel zu wenig. Die Tiere können sich oft
kaum rühren. Bei diesem "Platz" berühren sich zB Pferde Rücken mit
Rücken. Dazu kommt noch, dass oft kleinere und größere Tiere
gemeinsam transportiert werden und es hier häufig zu Verletzungen
allein auf Grund des Größenunterschiedes kommt. *



Werden die Tiere unterwegs genügend versorgt ?*

Kontrollen staatlicher Stellen finden viel zu selten statt. Aus
diesem Grund entladen und versorgen nur die verantwortungsbewussten
Transporteure. Bei Langstrecken-Transporten müssen die Fahrzeuge
über Futtervorrat verfügen und mit einem Tränkesystem ausgestattet
sein. Immer wieder ist aber zu beobachten, dass die
Tränkevorrichtungen von den Tieren nicht bedient werden können – zB
wegen nicht artgerechter, falsch platzierter Tränkevorrichtungen
oder zu wenige Tränken für die Anzahl der Tiere. *



Gesetzliche Bestimmungen.*

In der neuen Tiertransport-Verordnung steht/: "...Niemand darf eine
Tierbeförderung durchführen oder veranlassen, wenn den Tieren dabei
Verletzungen oder unnötige Leiden zugefügt werden könnten..."./

Weiters ist aus der Verordnung zu entnehmen, dass
Tiertransport-LKW's, die ab dem 01.01.2007 erstmals zugelassen
werden, mit einem Navigationssystem ausgestattet sein müssen und ab
dem 01.01.2009 alle Tiertransport-LKW's. Die Aufzeichnungen sind
mindestens 3 Jahre lang aufzubewahren und sind der Behörde auf
Verlangen auszuhändigen. Auch ist Personal künftig zu schulen ...

Die Realität sieht aber anders aus. Seit langem prangern
TierschützerInnen an, dass die Tiere große Qualen während der
Transporte ertragen müssen - selbst wenn die gesetzlichen
Bestimmungen eingehalten werden, leiden sie an Erschöpfung,
Dehydrierung (Wasserverlust) und Stress. Dazu kommt, dass selbst
diese niedrigen Gesetzesbestimmungen sehr oft aus Kostengründen
missachtet werden.

Entgegen der Bestimmungen sind oftmals kranke und verletzte Tiere
auf den Transportern, es sind mehr Tiere als erlaubt auf dem LKW,
die vorgeschriebenen Versorgungsintervalle werden nicht eingehalten,
usw.Und es wird mehr weggeschaut, statt hingeschaut !Es gibt soviele
Ausnahmen in der neuen Verordnung, dass unter bestimmten Bedingungen
die Tiertransporte nahezu unbegrenzt verlängert werden können !*



Gibt es denn keine Kontrollen ?*

Auf dem Papier gibt es sie schon. In Kärnten wird jedenfalls genau
kontrolliert. Doch was sind schon 5 Stunden pro Woche für die
Kontrolle von Tiertransporten ? Das ist genau die Zeit, in der ein
LKW kontrolliert werden kann, maximal 2.

Täglich fahren aber allein ca. 19 Langstrecken-Rindertransporte
durch Österreich ...In Niederösterreich gibt es so gut wie keine
Tiertransport-Kontrollen.
Im Jahr 2006 waren als Budget EUR 4.300,00 für
Tiertransport-Kontrollen veranschlagt ...
Im Jahr 2004 wurden sogar nur EUR 1.771,00 für Kontrollen solcher
Art ausgegeben. Im Burgenland hingegen standen immerhin EUR
450.000,00 im Kontrollbudget ...

Um noch ein paar Zahlen zu nennen:
2003: In Österreich wurden insgesamt 3801 Tiertransport-Kontrollen
durchgeführt – 349 davon wurden beanstandet ...
2004: In Österreich wurden insgesamt 4759 Tiertransport-Kontrollen
durchgeführt. - 400 davon wurden beanstandet ...
/ (Quelle: Parlamentarische Anfragebeantwortung, BM für Verkehr,
Innovation und Technologie. 3287/AB vom 8. September 2005)

/PolitikerInnen sind aufgerufen, endlich verstärkte
Tiertransport-Kontrollstellen zu installieren !


*
Warum finden Lebend-Tiertransporte in dem hohen Ausmaß überhaupt
statt ?*

Die Gründe, warum Lebend-Tiertransporte stark zugenommen haben, sind
verschieden:
o *EU gewährt Agrarsubventionen.
*Die EU fördert die Agrarwirtschaft mit Geldmitteln
(Subventionen). Das hat dazu geführt, dass Betriebe mit
immer größeren Tierzahlen entstanden sind. Dadurch kommt
es zu einer 'Überproduktion' von Tieren, die dann in
Länder mit größerer Nachfrage transportiert werden.

o *Ausfuhrerstattungen (export refunds).
*Die EU gewährt für die Ausfuhr landwirtschaftlicher
Erzeugnisse sogenannte "Ausfuhrerstattungen", die den
Preisunterschied zwischen niedrigerem Weltmarkt und
(künstlich hoch fixierten) EU-Binnenmarkt ausgleichen
sollen. Diese Ausfuhrerstattungen werden aus dem Topf
unserer Steuern bezahlt. Von 1989 bis Ende 2005 gab es
so beispielsweise bis zu EUR 231,00 pro Schlachtrind zur
"Entlastung des Rindfleischmarktes", wenn das Tier in
ein Drittland (zB Libanon) befördert wurde. Ein
furchtbares Video von Manfred Karremann, wo Rinder beim
Verladen vom Schiff auf LKW gefilmt wurden, veranlasste
die EU schließlich, dem gewaltgeladenem Irrsinn einen
Riegel vorzuschieben. Die Rinder wurden am Hals mit
einem Seil vom Schiff gehieft und dann aus großer Höhe
in den LKW-Container fallen gelassen ...

o *Erlass von Importzöllen.
*Durch den offenen Warenverkehr – die fehlenden
Importzölle - wird zB die Einfuhr von Kälbern in die EU
wirtschaftlich gefördert. Das hat zur Folge, dass Kälber
über weite Strecken importiert werden.

o *Spezialisierung und Industrialisierung in der
Agrarwirtschaft.
*Die Industrialisierung macht vor den Tieren nicht halt.
Sogenannte 'Nutztiere' werden als Sachen, als Waren,
eben als Lebensmittel angesehen. So wie zB
Autohersteller ihre Produktionsstätten in
Billiglohnländer verlegen, so werden auch in der
Agarwirtschaft Tierzucht und Tierhaltung (Mast) häufig
in jene Regionen Europas verlagert, in denen die Futter-
und Lohnkosten gering und die Tierschutz-Standards
niedrig sind. Es werden zB nach Spanien Masttiere
transportiert, wo Haltungsbedingungen erlaubt sind, die
zB in Deutschland verboten sind.

o *Zentralisierung der Schlachtbetriebe.
*Immer mehr Großschlachthöfe entstehen, die mit
EU-Geldern - also Geld von uns Steuerzahlern – gefördert
werden. Diese großen Schlachtbetriebe locken mit
günstigen Preisen, um ihre Kapazitäten auszulasten und
dagegen können die kleineren regionalen Betriebe meist
nicht konkurrieren. Fazit ist, dass immer mehr kleine
Betriebe geschlossen werden und dadurch verlängern sich
wiederum die Transportstrecken.

o *Das "Zurichten" des Schlachtkörpers.
*Auch das länderspezifische, traditionelle bzw.
religiöse Zerlegen eines Tieres wird gerne als Grund für
die Notwendigkeit von Lebend-Tiertransporten genannt.
Die Tiere sollen nach landeseigenen Riten geschlachtet
werden. Deshalb wurden 2003 aus Deutschland 96.722
Bullen in den Mittleren Osten verschifft, um dort
'landesüblich' geschlachtet werden zu können. Deshalb
werden Kälber von Deutschland nach Spanien
transportiert: damit die Tiere dort unter
Haltungsbedingungen gemästet werden, die in Deutschland
verboten sind - für das begehrte weiße Kalbfleisch. Und
deshalb werden Pferde überwiegend lebend transportiert,
weil in Importländern wie Frankreich und Italien die
Verbraucher angeblich gekühltes Fleisch nicht akzeptieren.

Doch das wichtigste Argument ist und bleibt: Die Tiere werden
dorthin transportiert, wo mit ihnen am meisten Geld verdient
werden kann !

Das größte Problem ist eben, dass Tiere als "Sachen" betrachtet
werden, somit in den 'freien Waren-verkehr' fallen und deshalb
den 'Marktgesetzen' unterworfen sind. Will man zum Beispiel
Zahlen über Lebend-Tiertransporte erfragen, muss man erst eine
Warennummer angeben und danach erhält man die gewünschten
Angaben in Stück oder Tonnen ...

Das Tier: behandelt wie leblose Ware. Angebot und Nachfrage,
Einkaufspreis, Deckungsbeitrag und Gewinnspanne bestimmen das
Leben der Tiere !



*Es ist Zeit zu handeln !*

Geredet wurde bereits genug ! Im Jahre 1968 wurde erstmals eine
europaweite Gemeinschaftsrichtlinie für Tiertransporte
unterzeichnet. In Österreich sind seit dem Beitritt zur EU im
Jahre 1995 die Lebend-Tiertransporte über lange Strecken
sprunghaft angestiegen.

Zu sagen (wie viele PolitikerInnen und Wirtschaftstreibende es
tun), dass Lebend-Tiertransporte – besonders jene über lange
Strecken – unbedingt notwendig sind, ist eine Farce. Mit
fadenscheinigen, unwichtigen Argumenten wird versucht, Tierleid
bei Tiertransporten zu rechtfertigen. Doch Tatsache ist: Solange
Frächter und Exporteure Geld für Lebend-Tiertransporte bekommen,
solange wird es diese furchtbaren Tiertransporte geben !

Tiere dürfen nicht im Namen der Wirtschaft zu "Sachen"
abgestempelt werden, nur weil es auf diese Weise für die
Fleischindustrie und für die Globalisierung der Wirtschaft
"einfacher zu handlen" ist !

Wir pochen darauf: Tiere sind Lebewesen und keine Ware ! Uns
Menschen fehlt heutzutage der nötige Respekt vor den Tieren, in
gleicher Weise, wie die Menschlichkeit allgemein in unseren
westlichen Industrieländern immer mehr verarmt. Wir haben die
Pflicht, diesen natürlichen Respekt vor unseren Mit-Lebewesen
wiederzuerlangen und somit unserer Menschlichkeit Ausdruck zu
verleihen ! Es liegt in den Händen von uns Menschen, die Dinge
zum Besseren zu ändern.

Nichts ist unausweichlich notwendig. Wir haben Regeln und
Gesetze gemacht und wir können diese auch wieder ändern. Den
Tieren, insbesondere den sogenannten "Nutztieren" in unseren
Breiten – egal ob Rindern, Schweinen, Schafen, Pferden und
Babies wie Kälber und Ferkel – werden Um- und Zustände
zugemutet, die Foltermethoden aus dem Mittelalter gleichen:
ungenügende bis katastrophale Versorgung während der Transporte,
Transportzeiten, die viel zu lange sind – egal bei welchen
Temperaturen, furchtbare Enge auf den LKW's.

Da Tiere als "Sachen" im freien Warenverkehr deklariert sind,
wird ihnen automatisch Schmerzunempfindlichkeit zugeschrieben.
Das Wort "Sache" suggeriert das.

Doch Tiere leben und sie schreien und sie sind verzweifelt -
sind Sie schon einmal neben einem Tiertransporter an der Grenze
oder im Stau gestanden ? Haben Sie einmal selbst miterlebt, wie
laut zB Kälber oder Schafe um Hilfe schreien ? Was haben Sie
dann gemacht ? Haben Sie beklommen weggeschaut oder haben Sie
das Autoradio lauter gedreht oder haben Sie vielleicht sogar
geweint ?

Mensch weiß instinktiv, dass es falsch ist, was wir den
sogenannten "Nutztieren" antun. Die Tiere schreien um Hilfe,
doch bis heute bleiben ihre Hilferufe ungehört ...

"Tierleben geht vor Geldregen !" – Das ist unser Motto. Mehr
Menschlichkeit statt steigender Gewissenlosigkeit und wachsendem
Egoismus ist gefragt.

Tiertransporte sind eine der größten Schanden unserer
Konsumgesellschaft. Es ist nicht genug, dass Milliarden Tiere
nach ihrer Geburt sofort der Mutter entrissen werden. Es ist
nicht genug, dass diese Tiere in engsten, bewegungsunmöglichen
und stinkendsten Verhältnissen dahinvegetieren müssen. Es ist
nicht genug, dass diese Tiere ihr Leben hergeben müssen, um auf
unseren Tellern zu landen. Nein, wir muten ihnen auch noch
tausende Kilometer lange Transportzeiten zu ...

*Wir sagen: Stoppt die Tiertransporte ! Ohne Kompromisse !
*

*tja patrik,
*

*
*


dies bezieht sich auf eine anfrage bei einer"delphin-kampanie" in norwegen mit zu machen,
weshalb ich obige nachricht verschickte !!!!!!!!


*und weist du wieviel millionen tiere täglich wirklich
abgeschalchtet werden !!
in deubtschalnd sind es täglich millionen
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
bäume leben auch !! es ist die gleiche lebensstufe wie mensch
und mit uns verwand wie auch die tiere !
weist du wieviel da täglich niedergemetzelt werden!
isst du fleisch !! ?? legen die teiere sich da auf dein rteler
und betteln,"bitte töte mich!!?"
trägst du leder ?? was meinst du woherdas kommt ? und und und
von so lächerlichen scheinkampanien damit sich die leute ein
ruhiges gewissen machen können halte ich nichts !!!
*

*wo sind denn die kampanien für die hunderten millionen hühner
und hähne die allein in deutschland jährlich bestialisch gequält
werden !?
und ich weiss,die die diese lächereliche kampanoie machen !!:
ich wette 90 % fressen ermordfete tiere !!
und die sind den scheiss egal !!
99.99 % von den lächerlichen pseudo-tierschützern bekleiden sich
sogar mit derhaut der leichen !!!!
*
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